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Zum ersten Mal Geld verdient PDF Print E-mail
Written by Rihan   
Monday, 26 May 2008 05:30

Meine Schwester Roya und ich waren am Weg vom muttersprachlichen Kurs nach Hause zu gehen. Als wir auf dem Lift warteten, plauderten wir miteinander und machten einpaar Scherze. Der Lift kam, ich drückte den zweiten Stock. Aber es fuhr hinunter.

Da trafen wir unsere nette Nachbarin Frau Patry. Sie trug etwas Schweres und einen großen Karton. Als wir aussteigen wollten boten Roya und ich ihr unsere Hilfe an. Sie antwortete mit einem Ja. Als wir vor ihrer Haustür waren fragte sie uns freundlich, ob wir beide vielleicht Geld verdienen wollen. Roya und ich dachten nach und sagten dann Ja. Sie sagte noch, dann verdient ihr beide 10 Euro. Wir gingen nach Hause und teilten es unserer Mutter mit. Sie war damit einverstanden. Roya legte die Tasche ab und zog ihre Weste aus. Als wir hinaus gingen war unsere Nachbarin auch schon vor der Tür. Mein kleiner Bruder stand mit dem Roller vor die Tür und wollte nicht hinein. Doch dann machte er die Tür zu und hörte ihn noch wie er Tschüss zu uns sagte. Sie nahm uns dann mit auf die Dachterrasse und machte die Tür auf. Sie sagte uns, dass sie eine Krankheit am Arm hat und es deshalb nicht machen durfte. Es war natürlich für uns in Ordnung.

Sie hatte dort einen schönen Garten. Die Sonne schien und es war sehr heiß. Überall waren schöne Pflanzen. Vor Neugier schaute ich mir ihren Garten an. Ich fand sie sehr schön.

Danach gab sie uns zwei Rechen in die Hand und erklärte uns dann wie wir es machen sollten. Einen Kübel stellte sie neben uns hin. Der Kübel war voll, sie hatte keinen Sackerl da und deshalb ging sie schnell hinunter und holte einen. Als sie da war leerte sie es aus und verabschiedete sich von uns. Roya und ich machten dieses mit Freude, aber doch war es anstrengend.

Ich roch schnell noch an den Blumen und begann dann zu Arbeiten.

Am Anfang war ich noch munter und machte meine Arbeit sehr gut. Doch später wurde ich müde. Ich ging mir alle Gärten anschauen und ging dann wieder zurück. Meine durstige Schwester ging für uns beide Wasser holen. Später hörte ich dann einen Boomm! Es war Roya die hinein wollte. Ich machte die Tür auf. Roya machte mehrere Schlucke und gab es dann mir. Ich war so dumm und steckte den Knorpel fest in die Flasche hinein. Ich versuchte es heraus zu nehmen, aber schaffte es nicht. Danach gab ich es Roya. Sie schaffte es dann.

Nachdem sie es geschafft hatte, begannen wir wieder zu Arbeiten. Unsere Nachbarin hatte zwei Felder. Ich arbeitete einmal an dieser Ecke und einmal an dieser Ecke. Langsam wurde das erste Feld fertig. Dann rächte ich an der anderen Fläche. Aber manchmal legte ich mich auf die Wiese hin und ließ mir die Sonne ins Gesicht strahlen.

Als Roya mit der ersten Fläche fertig wurde, machte zur Sicherheit noch einen Durchgang.

Endlich waren Roya und ich fertig. Wir gingen beide zu unserer Nachbarin und gingen dann wieder hinauf. Roya sagte noch bevor wir oben waren, dass wir die Arbeit so gut gemacht haben wie wir konnten. Sie schaute es sich an und lob uns dann. Die nette Nachbarin gab uns 10 Euros. Wir waren stolz darüber, dass wir zum Ersten Mal unser Geld verdient hatten.

 

 

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