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Slumdog Millionär PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Sunday, 12 April 2009 14:38

 

 

Meine Schwester und ich hatten vor, nun, das 2. Mal mit Uta und Dietmar ins Kino zu gehen.  „Slumdog Millionär“  war der Film den wir uns anschauen wollten.

 

 

 

 

 

Als Dietmar und Uta eintrafen, gingen sie ins Wohnzimmer und setzten sich hin. Sie plauderten ein bisschen mit meinem Vater, danach gingen wir in einem Restaurant. Wir bestellten zwei halbe Pizzas für Uta und Dietmar und drei Palatschinken  und dann gingen wir.  Diesmal benutzten wir öffentliche  Verkehrsmittel.  Als wir ankamen sahen wir schon Sara. Im Kinosaal mussten wir noch ein bisschen warten bis der Film startete. Ich war sehr gespannt und außerdem hörte ich, dass der Film 8 Oscars bekommen habe. Der Film begann mit einer Frage. Die lautete:

 Wie hat er das geschafft?

A:  Er hat betrogen
B:  Er hatte Glück
C:  Er ist ein Genie
D:  Es ist Schicksal

Meine Antwort, zuerst, war es B und dann D. Der Film der in Indien gedreht worden war, wurde von Danny Boyle geschrieben.  Jeder im Film stellte sich die Frage:  „Wie konnte ein armer Straßenjunge alle Antworten richtig beantworten?“ Am Anfang sah man wie qualvoll die Mutter des kleinen Jungen, Jamal Malik, und die des älteren Bruder Salim von vielen Männern erschlagen wurde. Nun mussten die armen Kinder sich selbst versorgen. Jamal und Salim mussten flüchten um nicht auch zu sterben, bis sie eine kleine Kiste fanden in der sie die Nacht verbringen wollten. Auf einmal sahen sie mitten im Regen ein Mädchen stehen. Salim wollte sie verscheuchen, doch Jamal bat sie hinein. Latika, war der Name des Mädchens. Um sich ernähren zu können mussten sie betrügen, lügen und stehlen.  Als Jamal, Salim und Latika wieder eine Kiste, neben dem Müllhaufen fanden, um dort zu bleiben wurden sie von einem Mann geweckt. Dieser lockte sie in ein Kinderheim. Dort mussten sie ihm  das Lied „Darshan Do Ghanshyam“ singen. Doch keiner ahnte was mit ihnen geschieht, wenn sie gut singen. Doch Salim sah es. Der Mann belog die Kinder. Er erzählte ihnen sie würden reich werden, doch die Wirklichkeit sah ganz anders aus. Sie wurden geblendet. Nun war Jamal dran. Und er wusste er konnte richtig gut singen. Salim wollte seinen Bruder davor schützten und wartete auf den richtigen Zeitpunkt. Dann lief er mit Latika und seinem Bruder weg. Jamal und er schafften es, doch als Salim Latikas Hand ergriff lies er sie dann wieder los. Nun musste sie dort bleiben. Jeden Tag dachte Jamal an Latika. Er hatte vor nach ihr zu suchen. Dann fand er sie. Mit der Zeit wurden Jamal und Salim älter. Sie hatten sich ein Zimmer in einem Hotel versteckt. Doch Salim verjagte Jamal. Er wurde Krimineller und Jamal einer der Tee bringt. Noch immer war Jamal in Latika verknallt und nahm wegen ihr an der TV-Show: „Wer wird Millionär?“ teil. Doch nur still in der Hoffnung, dass Latika ihr zuschaut. Jeder Moment in seinem Leben war ein Hinweis auf die Fragen. Doch der Moderator zweifelte an ihn und schrieb ihm während der Pause, in der Toilette, eine falsche Antwort auf. Doch Jamal durchschaute ihn und er antwortete richtig. Er hatte 100.000 Rupien gewonnen und jedes Mal erinnerte ihn der Moderator, dass er mit nur einer falschen Antwort all das Geld verlieren würde. Doch Jamal machte weiter. Als die letzte Antwort wartete war die Sendung schon zu Ende. Aber der Moderator hielt ihn für einen Betrüger und rief die Polizei an. Dort wurde er gefoltert und geschlagen. Dann bewies er seine Unschuld. Und er durfte zurück in die Show. Dort gewann er und war somit auch der Erste. Dann sah er seine Jugendliebe Latika wieder und lebte glücklich mit ihr weiter. Die Antwort ist D:

Es ist Schicksal.

„Oh mein Gott, das ist der beste Film den ich je gesehen habe, kein Wunder, den sie haben ja auch ca. 8 Oscars bekommen. Ich könnte ihn mir tausend Mal anschauen, obwohl er so brutal ist.“  dachte ich mir als der Film zu Ende war. Ich hatte schon eine Idee, wie Indien so ausschaut, aber ich hätte mir nie gedacht, dass es dort so schmutzig wäre. Vom Film lernte ich vieles über Indien. Die meisten Waisenkinder dort, werden dann kriminell erzogen, damit sie überleben. Ich fand es auch sehr schlimm, als die Eltern vor den Augen der Kinder starben. Ich könnte es nicht ertragen. Die Kinder werden sehr schnell selbstständig. Eigentlich finde ich das sehr gut, aber vielleicht ist das zu früh.  Und was man nicht alles macht damit man einen sehr berühmten Schauspieler sehen kann.

 Danach gingen alle aus dem Saal hinaus. Uta fragte uns, ob Roya und ich länger bleiben dürfen. Meine Mutter war natürlich damit einverstanden. Gemeinsam suchten wir einen  Platz zum Sitzen und um unseren Durst zu löschen, den wir dann auch fanden. Ich bestellte einen Pfirsich-Eistee und schlürfte ihn bis zum letzten Tropfen. Dietmar und Sara plauderten miteinander. Uta, Roya und ich tratschten über den dramatischen Film. Es hat uns allen eigentlich im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Als alle ihre Getränke ausgetrunken hatten, gingen wir einen langen Gang zurück zur U-Bahn. Saras Weg trennte sich von uns. Sie fuhr in die andere Richtung. Dietmar und Uta und begleiteten uns bis zur Tür, gingen aber gleich wieder zurück zum Auto. Ich war ein bisschen müde und legte mich kurz auf das Bett.  Danach versuchte ich den Film meinem Bruder zu erzählen, das ich aber leider nicht schaffte. Es war spät, so gingen wir alle ins Bett außer meinem Vater. Nachts träumte ich dann von dem atemberaubenden Film.

Rihan und Roya

 

 

Last Updated on Sunday, 12 April 2009 14:48
 

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