 | Wirbel um Interview: EU-Kommissar schmäht Juden als Rechthaber |
| EU-Handelskommissar Karel de Gucht sorgt mit pauschalen Äußerungen über Juden für Empörung: Es gebe bei den meisten "einen Glauben, dass sie recht haben", behauptete der 56-Jährige in einem Interview. Die EU-Kommission distanziert sich, Vertreter der jüdischen Gemeinschaft sind entsetzt.
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 | Entlassung Sarrazins: Wulff verlangt Erklärung der Regierung |
| Er muss entscheiden, ob die Bundesbanker ihren umstrittenen Kollegen Sarrazin loswerden - und will das nicht ohne Rat der Regierung tun: Bundespräsident Wulff hat sie offiziell zur Stellungnahme in dem Fall aufgefordert. Die Kanzlerin hat sich bereits eine Meinung gebildet.
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 | Kunduz-Jahrestag: Gefangen im Grauen der Nacht |
| Diese Bombennacht hat die Bundesrepublik verändert. Vor einem Jahr gab Oberst Georg Klein den Befehl, zwei Tanklaster nahe Kunduz zu zerstören. Eine fatale Fehlentscheidung. SPIEGEL ONLINE zeigt, wie es Opfern und Hinterbliebenen geht - und wie den verantwortlichen Politikern und Militärs.
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 | Brandenburgs Innenminister Speer: "Ich bin nicht erpressbar" |
| Brandenburgs Innenminister Speer wird vorgeworfen, in dubiose Grundstücksgeschäfte verwickelt zu sein. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE geht der SPD-Mann in die Offensive: Er sieht sich als Opfer einer Verschwörung - weil ihm vor Monaten ein Laptop mit privaten Daten gestohlen wurde.
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 | Skandal um Camerons Spin Doctor: Rüpel vom Revolverblatt |
| Andy Coulson verhalf David Cameron zu einem makellosen Image, doch nun wird der Spin Doctor des britischen Premiers zur Belastung. Skandale aus seiner Vergangenheit als Chefredakteur eines Boulevardblatts holen ihn wieder ein - die Opposition fordert seinen Rücktritt.
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 | Brief zum Fall Sarrazin: Nahles will aufgebrachte SPD-Basis besänftigen |
| Der geplante Rauswurf von Thilo Sarrazin spaltet die SPD. Generalsekretärin Nahles versucht jetzt, mit einem Brief die Basis zu beruhigen. Denn seit Tagen bekommt die Parteispitze Schreiben und Anrufe von Genossen, die dem Polit-Provokateur recht geben.
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 | Pakistan: Dutzende Tote bei Anschlag auf Prozession |
| In der pakistanischen Stadt Quetta hat ein Selbstmordattentäter mehr als 40 Menschen mit in den Tod gerissen. Er mischte sich in eine Prozession gläubiger Schiiten und zündete seinen Sprengsatz.
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 | Niederlande: Hassprediger ruft zum Köpfen von Wilders auf |
| Der niederländische Politiker Geert Wilders ist schockiert: Ein prominenter Hassprediger hat radikale Muslime dazu aufgerufen, den Rechtspopulisten zu köpfen. Der Politiker habe sie und den Propheten beleidigt.
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 | Migrationsdebatte: Merkel nimmt in Deutschland lebende Türken in Schutz |
| Die Kanzlerin setzt Zeichen. In einem Interview mit der Zeitung "Hürriyet" würdigt sie die Leistungen der in Deutschland lebenden Türken, die Thesen von Thilo Sarrazin nennt sie "absurd". Integration fordere aber verstärkte Anstrengungen von Migranten, Gesellschaft und Staat.
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 | Presseschau: "Er hat es so gewollt" |
| Der geplante Rauswurf von Thilo Sarrazin aus dem Vorstand der Bundesbank dominiert die Kommentare der deutschen Zeitungen. Aber auch ausländische Blätter beschäftigen sich mit dem Thema.
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 | Putins Imagekampagne: Roadmovie mit Reserve-Lada |
| Sein Waldbrand-Krisenmanagement brachte ihm heftige Kritik ein, also haben PR-Strategen Wladimir Putin eine Imagekampagne verordnet. Jüngster Coup: Russlands Premier kutschierte im knallgelben Lada durch Sibirien - und erntete Hohn und Spott.
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 | Nahost-Friedensgespräche: Netanjahu und Abbas wollen sich regelmäßig treffen |
| Hoffnungsschimmer für den Nahen Osten: Israels Regierungschef Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas haben in Washington vereinbart, sich künftig regelmäßig zu Gesprächen zu treffen.
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 | Schwarz-Gelbe Atompolitik: Mehrheit der Deutschen gegen lange AKW-Laufzeiten |
| Angela Merkels Atompläne gehen vielen Deutschen zu weit: Laut einer aktuellen Umfrage stimmt die Mehrheit gegen längere Laufzeiten von 10 bis 15 Jahren für Kernkraftwerke. Besser sieht es aus, wenn die Energiekonzerne dafür Zugeständnisse machen.
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 | Nach Sarrazin-Abberufung: CDU und SPD fordern große Debatte über Integration |
| Thilo Sarrazin soll seinen Job als Bundesbanker verlieren - beendet ist die Diskussion über seine umstrittenen Integrationsthesen damit nicht. Im Gegenteil: Politiker von Union und SPD sprechen von einem "Megathema der nächsten Jahre".
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 | Umfragehoch: Grüne fürchten Fluch des Erfolgs |
| In den Umfragen stehen die Grünen besser da denn je - aber was hilft's? Zum Regieren reicht es nicht, in den Ländern fehlen die Partner, vielerorts droht die politische Höchststrafe: ewige Opposition.
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 | Berlin: SPD-Kreisverband leitet Sarrazin-Ausschluss ein |
| Der Rauswurf des umstrittenen Bundesbank-Vorstandes Thilo Sarrazin aus der SPD schreitet voran: Beim Kreisverband in Berlin-Charlottenburg läuft ein Ausschlussverfahren gegen den ehemaligen Finanzsenator. Im Eiltempo will man sich Sarrazins jedoch nicht entledigen.
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 | Koalitionsstreit: Umweltministerium zweifelt Atomgutachten an |
| Neuer Regierungszwist in der Energie-Debatte: Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, sieht das Umweltministerium haarsträubende Fehler im Atomenergiegutachten - mit dem die Koalition die Laufzeit-Verlängerung begründet. Die Rede ist demnach sogar von Manipulation.
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 | Nahost-Friedensgespräche: Israelis und Palästinenser vereinbaren zweite Runde |
| Israel und die palästinensische Regierung werden ihre direkten Friedensverhandlungen fortsetzen - das teilte der US-Sondergesandte George Mitchell nach Abschluss der ersten Gesprächsrunde in Washington mit. Das nächste Treffen ist für Mitte September geplant.
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 | Wulffs Sarrazin-Entscheidung: Fall 1 für Nummer 1 |
| Christian Wulff richtet über Thilo Sarrazin - es ist der erste Härtetest für den Präsidenten. Nach dem einstimmigen Abberufungsbeschluss der Bundesbank gibt es für ihn fast keinen Spielraum mehr. Aber wäre ein Rauswurf juristisch wirklich wasserdicht?
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 | Wahlkampf in Österreich: FPÖ schockiert mit Anti-Muslim-Spiel |
| Aufruhr in Österreich: In einem makaberen Online-Computerspiel sollen Bürger gegen Muezzine und Moscheen vorgehen. Die Idee der rechtspopulistischen FPÖ erregt Empörung, dem Landesparteichef in der Steiermark drohen strafrechtliche Folgen - doch er freut sich über die Schlagzeilen.
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| Rezai Jaghori Joma |