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Erzählungen  

Ein gelungener Streich

05.12.07
An einem besonders herrlichen Tag ging ich zu meiner Freundin, Alexandra. Gemeinsam saßen wir in ihr Zimmer und machten nichts. „Was für ein langweiliger Tag es werden wird. Schade“, sagte ich müde. Nach ein paar Minuten klingelte jemand an der Tür. Wir standen auf und wollten nachsehen ob Alexandras Mutter schon so früh von der Arbeit nachhause kam. Als wir die Tür öffneten sahen wir Iris. Wir drei gingen in dieselbe Klasse und waren die allerbesten Freunde. „Hi, Iris. Komm rein“, sagte Alexandra. Sie kam rein und sagte gleich am Anfang es sei ihr langweilig und sie dachte Alexandra und ich würden etwas Spannendes machen. Wir lagen alle gelangweilt auf Alexandras Bett. Iris war halb eingeschlagen und Alexandra wühlte in ihren Comicheften. Ich aber blieb regungslos auf ihrem Bett liegen. Ich überlegte wie wir diesen Tag zu einem spannenden, tollen Tag machen könnten. Aber mir fiel nichts ein. Lange überlegte ich. Doch am Ende fiel mir etwas ein. Ich erzählte ihnen von meiner Idee:
„Also, ihr kennt doch Emil. Diesen Angsthasen. Er hat vor alles Angst. Sei es auch nur ein alter Mann mit einer Katze auf dem Kopf. Wie gesagt er hat vor ALLES Angst. Ich hab da so einen Plan. Ich werde mich so anziehen wie ein alter Mann und eine Katze auf den Kopf haben. Naja, ich hab da so ein Zeug das ist ganz schleimig und das werde ich ihm dann in die Hand drücken. Alexandra deine Aufgabe ist es alles auf Video aufzunehmen. Und Iris….
IRIS, wach auf!!!!“ Wir sahen zu Iris die fest eingeschlafen war. „Naja, dann werden Alexandra und ich das machen. Lassen wir sie weiter schlafen…..Hihi“, sagte ich. Alexandra nahm schnell ihre Kamera und ich rannte schnell nachhause und wollte meine „Schleimzeug“ und die Kleidung meines Opas holen. Meine Wohnung war eh nur eine Straße weiter. Deshalb dauerte es nicht allzu lange bis ich wieder kam. Als ich wieder bei Alexandra zu Hause war zog ich mich an. „Bereit?“, fragte ich sie. „Bereit, aber da gibt’s ein Problem woher sollen wir wissen wo Emil ist?“, antwortete sie mir. „Na im Park. Er ist hinter der alten Eiche und spielt Gameboy, weiß doch jeder!“, sagte ich schadenfroh. Alexandra und ich gingen zu der alten Eiche und tatsächlich da saß er und spielte. Alexandra versteckte sich hinter dem Zaun. Ich ging langsam vorbei und machte ein komisches Geräusch. Sofort Emil auf und wollte gehen. Man sah genau seine zittrige Hand. „Bleib hier, Junge!“, sagte ich mit hoher Stimme. „W-w-w-warum? Ähm…… Sir…ich..m-m-muss gehen!“, stotterte er. „Du gehst nirgendwo hin. Nimm das. (ich überreichte ihm mein „Schleimzeug“) Es ist…. Es ist sehr gut für…für die Haut!!“, sagte ich und kicherte einbisschen. Von hinten hörte ich Alexandra ganz deutlich wie sie etwas sagte. Sie wollte, glaube ich, ihm noch mehr Angst einzujagen. Nun schrie Emil und rannte davon. Doch ich erwischte ihn, was er nicht zu bemerken schien, und steckte mein „Schleimzeug“ in sein Hemd. Nun schrie er noch lauter und rannte davon. „Haha!“, lachte ich. Ich hatte Lachtränen. Plötzlich hörte ich hinten ein KRACH und rannte hin. Ich sah wie Alexandra sich vor Lachen ihr Bauch hielt und dabei umgefallen war. Es war echt witzig wie er davon rannte. Ich glaube Alexandra hatte einen mächtigen Lachanfall. Nun wurde der Tag doch spannend.


Autor/in: REZAI Roya

Bis heurigen Geschichten frei erfunden:
1.) EIN GELUNGENER STREICH



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